Hi,
da das Federbein deutlich abweichend von rechtwinklig angelenkt ist, kommen da schon ein paar mm mehr zusammen

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Wenn ausreichend Möglichkeit besteht sich daranzustasten, kann das Auge-zu-Auge Maß des bestehenden Federbeins sowohl im ein- als auch im ausgebauten Zustand gemessen und verrechnet werden (Beeinflussung durch das Fahrzeugeigengewicht).
Mit selbstgefertigten 'rigid struts' kann auch ein wenig das Auge mit einbezogen werden, bevor in andere Stoßdämpfer investiert wird. Das können einfach ein paar Flacheisen mit den beiden entsprechenden Bohrungen sein, oder entsprechend große Kugelgelenkstücke, die mit einer Gewindestange verbunden werden, um schnell optische Veränderungen über die damit verbundene Verstellmöglichkeit vors Auge zu bekommen.
Mit nur einem eingerüsteten Federbein senkt sich das Fahrzeug ggf. so viel ab, das die Schwinge in die Waagerechte kommt. In dieser Position dann den Abstand der oberen und unteren Stoßdämpferbefestigung ermitteln und das Maß aufschlagen, das bei der vorhergehenden Ermittlung das Fahrzeuggewicht berücksichtigt.
So kommt man ansatzweise auf die Länge, die Federbeine vorhalten müssen, wenn die Schwinge im unbelasteten Zustand bei abgestelltem Fahrzeug tatsächlich in etwa die von mir angedachte Waagerechte erreichen soll. Wenn dabei herauskommt, dass die Federbeine mehr als meine o.g. Maße kürzer sein müssen, dann ist das eben so

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Ich meine, für die Federbeine der XL Sport irgendwas von 13,5" Auge/Auge (ausgebaut) in Erinnerung zu haben. Mit 11,5" Federbeinen liegt der Punkt der Radachse definitiv höher als der der Schwingachse. Mit 12,5" Federbeinen würde man in meinen Augen ziemlich nahe an einem harmonischem Erscheinungsbild liegen, ohne über die Maßen an Kurvendynamik einbüßen zu müssen

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Fender etwas tieferlegen geht natürlich auch. Hat hier
CA Bastelaktionen schon jemand mit gutem Erfolg praktiziert.
Gruß, silent
Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von silent grey am 24.07.2015 08:11.