Hi,
die engen Windungen habe ich stets unten positioniert, da die dadurch geringfügig höhere ungefederte Masse bei den gewichtigen HD Bauteilen durchaus vernachlässigt werden darf

. Der Vorteil dieser Positionierung ist hörbar, wenn man ein entsprechend empfindsames Gehör besitzt: da der progressiv gewickelte Teil bei Belastung zuerst reagiert, bleibt die Gabel im niedrigen Geschwindigkeitsbereich angenehm geräuscharm.
Werden die engen Windungen oben positioniert, wird die eingeleitete Belastung über den steiferen linear gewickelten Teil der Feder nach oben durchgeleitet, wodurch ein leichtes 'Scheuergeräusch' auftreten kann, da die Feder auf Grund ihrer natürlich bedingten Durchbiegung immer an der Standrohrinnenseite anliegt. Wen das Geräusch nicht stört, oder wer es überaupt nicht wahrnehmen kann, darf die Federn einbauen wie es ihm gefällt, da es technisch keinen Unterschied macht.
Bei der Ölauswahl hatte ich jahrelang synthetisches 10er Gabelöl von Castrol verwendet und so lange mit dem Füllvolumen experimentiert, bis die Gabel für
meine Ansprüche den grösstmöglichen Komfort bei bester Fahrstabilität bereitgestellt hat. Die letzten paar Jahre hatte ich dann nur noch 7,5er Gabeloel von Wilbers eingesetzt, wo ich durch einen Zufall drauf aufmerksam geworden bin und von dem
ich mir einbilde, ein noch feineres Ansprechen der Gabel wahrgenommen zu haben.
Die Cartridge Gabel meiner im stand by lungernden 2016er 48 bleibt wider aller meiner Gewohnheiten (erst einmal) unangetastet, und beim Japaner vertraue ich für solche Arbeiten auf die Erfahrung & Umsetzung durch Profis, da es ein ziemliches Gewürge ist eine USD Gabel experimentell abzustimmen

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Gruß, silent