niterider · seit
niterider 
Dieser Beitrag wurde schon 21 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 03.01.2017 17:08.
Asgar · 1651 Posts
seit 18.04.2015
Asgar 




Zitat von niterider
... Zur Kostensenkung ließ der neue Eigentümer Paul Dupont in den 30ern den Zahnradprimär stillklammheimlich durch eine Primärkette (im kurzen Aluprimär!) ersetzen (Nur so am Rande: dieses Layout hat übrigens auch erstmalig schon seit den 80ern der Evo und aktuell der Twin Cam)...
Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Asgar am 24.10.2016 12:42.
niterider · seit
niterider
). Übrigens war auch die erste Yamaha eine RT125, und so kam diese Konstruktion zu den Japanern, mit Ausnahme des Kasettengetriebes, das war den anderen Japanern und Yamaha bei den nächsten Modellen dann wohl doch zu teuer (da nahmen sie die noch billiger waagrecht direkt ins dort dann horizontal geteilte Gehäuse eingelegten Getriebewellen der Adler aus Frankfurt). Die übereinanderliegenden Getriebewellen führten sie dann mit großem Brimborium in den 90ern als "Weltneuheit" zur Verkürzung des Blockmotors ein.Dieser Beitrag wurde schon 33 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 24.05.2016 18:42.
Asgar · 1651 Posts
seit 18.04.2015
Asgar 





niterider · seit
niterider
, hier die nächst größere Größe zu nehmen. Das erzeugt unnötigen, kostentreibenden Aufwand, um die Größe zu identifizieren. Bei BMW und Japanern wäre die Trägerplatte des Getriebes mit Sicherheit mit 4 gleichgroßen Verschraubungen befestigt worden!Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 25.05.2016 17:39.
niterider · seit
niterider Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 25.05.2016 18:28.
niterider · seit
niterider
: Die Auslassnockenwelle ist offensichtlich, wie auch noch beim letzten Nachkömmling dieser Motorenfamilie, der Sporty ab 2004, in einer Bronzebuchse gleitgelagert. Das hat Kurt Maier schon 1937 in seinem Buch "Das Kraftrad" als unnötige Sparerei am falschen Platz kritisiert, weil hier lehrbuchmäßig ein Wälzlager "für eine Handvoll Dollar" Aufpreis hingehört. Die schottische Sparerei ist gerade hier bei einem ansonsten komplett wälzgelagerten Motor völlig absurd. Aufgrund dieser allgemeinen Verwendung von Wälzlagern ist die dafür erforderliche lediglich niedrige Auslegung des Öldruckes für Gleitlager, und sei es an dieser Stelle, eigentlich viel zu niedrig. Daher die Kategorisierung "nicht lehrbuchmäßig". Da diese Bronzebuchsen aber wohl seit über 70 Jahren problemlos hlten, nehmen wir es mal als eine der üblichen Skurrilitäten, für deren langen, blaublütigen Stammbaum wir unsere Harleys so lieben, zeigen sie uns doch, daß wir hier auch 2016 noch echte fabrikneue Oldtimer ab Werk und kein seelenloses Retromarketinggerümpel aus dem Computer fahren.Dieser Beitrag wurde schon 5 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 25.05.2016 19:12.
niterider · seit
niterider Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 25.05.2016 19:13.
niterider · seit
niterider Dieser Beitrag wurde schon 15 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 01.06.2016 18:56.
niterider · seit
niterider Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 30.05.2016 18:46.
niterider · seit
niterider 
Dieser Beitrag wurde schon 7 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 02.06.2016 13:58.
niterider · seit
niterider
nachgeholfen. Das bedeuted, jeder Dichtungswechsel erfordert einen kompletten = kostenintensiven Motorausbau. Deswegen raten wir von solchen Bikes dringend ab, denn Dichtungswechsel waren und sind bis heute bei allen luftgekühlten Harleys früher oder später an der Tagesordnung. Wenn der Motor im dazugehörenden Originalrahmen ist, kann man kostensparend Zylinderkopf und Zylinder im Rahmen ausbauen, weil Harley da noch ausreichend Luft zum Rahmenrückratrohr vorgesehen hat, siehe in diesem Thread weiter vorn: beim EVO muß man allerdings die Gummifederelemente ausbauen. Im Duoglide-Rahmen sind aber nur starre Motoraufnahmen, also ist hier nix mit kostengünstigem Motorablassen durch Entfernen der Gummilagerung des Motors
.Dieser Beitrag wurde schon 6 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 30.05.2016 18:56.
niterider · seit
niterider
, damit dieses Öl bei seinem Weg durch Ansaug- und Abgaskanal die Ventilschäfte in ihren Führungen schmieren konnte. Ja, nicht zuletzt wegen ihrer Sauforgien, und dann auch noch mit Zweitaktgemisch, bei gleichzeitig schwacher Motorleistung sind die primitiven, robusten Flatties in den 50ern ausgestorben, und Indian gleich mit Ihnen 
Dieser Beitrag wurde schon 32 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 02.06.2016 13:43.
niterider · seit
niterider
die beiden Ölpumpen des Big Flatty. Wie wir anhand der Fotos aus den vorhergehenden Posts (hoffe ich) leicht wiederkennen, zeigt
Ölförderleistung hat wie die Flatty/Sporty-Motorenfamilie. Ein weiteter Beweis für meine Rede: Die Flatty/Sporty-Motorenfamilie ist einfach die BESSERE Harley-Motorenfamilie
( Die 4 untenliegenden Nockenwellen statt einer oder zwei sind der andere Grund für meine Rede). Wie dieser Nachteil beim TC unter Inkaufnahme eines anderen Nachteils gegenüber der Flatty/Sporty-Motorenfamilie beseitigt wurde, dazu kommen wir weiter unten.
Dieser Beitrag wurde schon 13 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 21.04.2017 15:17.
niterider · seit
niterider
"
. Früher nannte man die im technischen Deutsch übrigens "Flügelzellenpumpe", weil die Schieber (AD) "Flügel" genannt wurden, die "Förderzellen" abgrenzten, aber auch im Maschinenbau muss alles EU-gerecht umbenannt werden
. Wenn man in Wikipedia "Flügelzellenpumpe" eingibt, wird man übrigens zu "Drehschieberpumpe" weitergeleitet, und da findet man als oberstes Bild ein schön anschauliches Funktionsbild nebst -beschreibung, sodaß ich die Funktion den "Nichttechnikern" unter euch nicht mühsam erklären muss:
setzte, die einen stark intermittierenden Ölvolumenstrom erzeugen, ging aber wegen den durchweg wälzgelagerten Kurbeltrieben. Im Foto 4 sieht man sie leider etwas unscharf am unteren Bildrand in der Mitte an einer Einzylinder-Triumph der 30er Jahre. So eine "angelsächsische Kolbenpumpe" finden wir übrigens bei Royal Enfield noch bis zum letzten Baujahr 99 des Klassikers mit Gußeisenzylinder. In der deutschen Schule war eine Kolbenölpumpe übrigens schon immer ein "NoGo", sodaß wir auch hier mit den Zahnradabsaugpumpen nach den Zylinderköpfen einen weiteren Beleg sehen, daß Harley´s Konstrukteure immer wieder zwischen deutscher und angelsächsischer Schule hin- und herschwankten 
Dieser Beitrag wurde schon 13 mal editiert, zum letzten mal von niterider am 04.06.2016 19:42.