broncoV10:
Ich gebe hier auch mal meine jüngsten Erfahrungen zum Besten:
2005 er Ultra Classic TC 88, ~ 54.000 km
Habe nun endlich ein mapping machen lassen, nachdem ich seit betsimmt 4 Jahren den RK 3909 fahre. War auch dringend nötig, denn der Motor ist über diese Jahre permanent zu mager gelaufen. Mein eigener Fehler, denn ich habe auf die Aussage eines Harleymechanikers gehört "Das Gemisch regelt sich über die EFI selbst ein".
Aber zum eigentlichen Thema. Der Tuner meines Vertauens hat vor der Prüfstandarbeit geraten dringend die Kettenspanner zu kontrollieren, da noch die originalen verbaut waren.Laut seiner Empfehlung wären dies Kettenspanner wohl alle ~ 40.000 km fällig un sollten bei dieser Wartung auch kontrolliert werden. Macht bei den offiziellen wohl keiner.
Habe mit ihm dann beschlossen bei der Gelegnheit auf die Stirnradvariante nebst andere Nockenwellen umzurüsten. Damit hat sich das Thema für die Zukunft erledigt.
Die demontierten Spanner, habe leider kein Foto, sind gut zur Hälfte eingelaufen und zeigen auf der Lauffläche deutliche Riefen und vor allem Ausrisse.
Viel Erfahrung mit der neuen Konstellation habe ich noch nicht "erfahren". Ist ja erst seit letzter Woche montiert. Insgesamt etwas mehr Geräuschentwicklung im Motor, aber weniger als mit einem ausgeleierten Kettentrieb. Subjektiv empfinde ich einen rauheren Lauf, was aber an den Nockenwellen liegen dürfte.
Gruß aus München....
and keep it country
Andy
Sorry, aber bei aller Liebe zum Detail:
Der Mann hat Dir absolut nichts falsches gesagt!
Auch mit einem neuen Mapping reguliert die "EFI" das Gemisch selber ein!
Was anderes kann sie nämlich nicht. Daß sie das ev. auf einen anderen Arbeitspunkt tut, liegt einfach an dem anderen Mapping, nicht aber an der korrekten Aussage des Harley Mechs.
Klingt vllt. komisch, ist aber definitiv so.
Extrem viele Leute kommen mit der relativ mageren Werksabstimmung problemlos klar. Immerhin laufen die Mopeds damit auch relativ gut. Wenn man allerdings