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Geschrieben von Tolot am 07.11.2011 um 10:17:
Zitat von Joachim
Ich habe es schon mehrfach gelesen, das zu schwach ausgelegte Fußrasten abbrachen. Ist im vl1500.de Forum nachlesbar!
Ach so. Bei denen ... ;-) Undenkbar, daß eine Harley-Fußraste abbricht ... ;-)
Daß bei der Fußraste als solcher kein Problem besteht sind wir uns ja sicher einig.
Das Prinzip, wie deine Holzkonstruktion ist, finde ich nicht verkehrt. Nur wie gesagt, es muß vernünftig gefertigt sein.
Natürlich. Ich bin ja vor allen anderen daran interessiert, daß die Sache hält.
Aber da sich herausgestellt hat, daß die Auflagen angeschweißt werden müssen und Biegen nicht geht (obwohl mit Biegen weniger "Bruchgefahr" bestehen würde) und ich nicht selber schweißen kann sondern es von jemandem machen lassen muß, der es kann, habe ich keine Möglichkeit, da einen Fehler zu machen. Der Rest - passend zusägen, feilen, passende Löcher bohren und zwei Gewinde schneiden/bohren -, ist nichts, wo ich die Stabilität beeinträchtigende Fehler machen könnte (auch nicht beim Gewinde - entweder es paßt und hält oder nicht, beides merke ich beim Zusmmenschrauben). Also .... an welcher Stelle konkret hast Du noch Bedenken? Die Bedenken, daß die Sache infolge der letzlich nur an der Fußrastenhalterung ansetzenden Befestigung insgesamt etwas wackelig werden könnte, teile ich durchaus, aber das läßt sich letztlich erst am fertigen Konstrukt beurteilen.
Geschrieben von Tolot am 07.11.2011 um 16:14:
Nachtrag: Habe gerade mal bei einem Metallbauer ein kleines Reststück (vielleicht 10cm lang) Bandstahl 30x6mm abgestaubt und versucht, mit Heimwerkermethoden eine Ecke mit 90° abzuwinkeln. Irgendwie hatte ich das einfach in Erinnerung ... keine Chance. So am PC sitzend erscheinen 12mm har nicht mal so viel zu sein, aber so ein Stück Stahl (ca. 200x30x12) in der Hand gehalten erscheint dermaßen stabil und dauerhaft, in der Solidität zu unserem Schwermetall aus Milwaukee passed, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß diese Konstruktion _nicht_ halten könnte.
Geschrieben von Joachim am 07.11.2011 um 18:23:
Das macht man ja auch heiß bis es glüht, bevor man es im großen Schraubstock mit einem kräftigen Hammer abkantet! 
__________________
Gruß
Achim
Geschrieben von Strikersen am 07.11.2011 um 19:04:
zum zitierten Beitrag
Zitat von Tolot
Nachtrag: Habe gerade mal bei einem Metallbauer ein kleines Reststück (vielleicht 10cm lang) Bandstahl 30x6mm abgestaubt und versucht, mit Heimwerkermethoden eine Ecke mit 90° abzuwinkeln. Irgendwie hatte ich das einfach in Erinnerung ... keine Chance. So am PC sitzend erscheinen 12mm har nicht mal so viel zu sein, aber so ein Stück Stahl (ca. 200x30x12) in der Hand gehalten erscheint dermaßen stabil und dauerhaft, in der Solidität zu unserem Schwermetall aus Milwaukee passed, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß diese Konstruktion _nicht_ halten könnte.
Kurzer Tip am rande:
Warum lässt Du Dir von dem Metallbauer nicht einfach Deine beiden Flachstähle zum "U" biegen??
Dauert vielleicht 5 Minuten, schmeisst noch ein paar € in die Bierkasse und fertich ist die Laube!!
__________________
Gruss Frank!
Geschrieben von Tolot am 07.11.2011 um 19:10:
zum zitierten Beitrag
Zitat von Joachim
Das macht man ja auch heiß bis es glüht, bevor man es im großen Schraubstock mit einem kräftigen Hammer abkantet!
Das habe ich gemacht. Gleichwohl .... Es liegt wohl daran, daß mein Heimwerker-Equipment nicht für derartige grobschlächtige/gewaltige Tätigkeiten ausgerichtet ist. Ich sehe schon optisch einen großen Unterschied zwischen den Schraubstöcken, die in deren Werkhalle herumstehen, und meinem, der mir ansonsten mehr als ausreicht. Und auch beim Hammer bestehen doch gewisse Unterschiede ....
Geschrieben von Tolot am 07.11.2011 um 19:15:
Zitat von Strikersen
Warum lässt Du Dir von dem Metallbauer nicht einfach Deine beiden Flachstähle zum "U" biegen??
Dauert vielleicht 5 Minuten, schmeisst noch ein paar € in die Bierkasse und fertich ist die Laube!!
Abgesehen davon, daß das nur ein Test für mich selbst war, denn "richtig" soll das ja mit 12er Stahl gemacht und geschweißt werden: Weil die Jungs nicht sehr freundlich wirkten. Nicht so, daß man als Kunde wirklich unwillkommen gewesen wäre (oder sich so gefühlt hätte), eher in die Richtung, daß die keine Zeit und Geduld für solche Pipifaxsachen haben. Verstehe ich ja auch irgendwo, die Jungs müssen jeden Tag ihren Umsatz machen, da können sie sich nicht mit so einem lächerlichen Bastelscheiß aufhalten. Wollte ich einige Dutzend dieser Konstruktionen haben würde es sicher anders aussehen.
Sicher ist das alles anders, wenn man mit den Chefs oder Mitarbeitern bekannt/befreundet ist. Ist aber nicht der Fall ... Deswegen frag(t)e ich ja auch hier .... Zumal es ja nicht um irgendwans sondern um den Umbau einer Harley geht.
Geschrieben von Strikersen am 07.11.2011 um 20:39:
Naja, Servicewüste Süd- Deutschland, aber bei mir auf der Maloche, hätte ich Dir das Objekt Deiner Begierde, gleich zurecht gebogen! 
Anderer seits, hätten wir in einem persönlichen Gespräch, noch viel schönere Lösungen finden können, denn meine ganzen "Arbeitskumpanen" hätten Dein "Milwaukee-Alteisen" umringt, und es währen viele schöne Tips und Tricks , Dir aufgezeigt worden!
12mm Flachstahl für Trittbretters anner Harley
Wer macht denn sowas??
Mit ein bisschen Alu-Blech und ein paar geschickt angeordneten "Knotenblechen" sowie an der Aufname zum Rahmen angebrachte "Dopplungen", machen ein leichtfüßiges Trittbrett aus!! 
__________________
Gruss Frank!
Geschrieben von Tolot am 08.11.2011 um 09:59:
Zitat von Strikersen
Naja, Servicewüste Süd- Deutschland, aber bei mir auf der Maloche, hätte ich Dir das Objekt Deiner Begierde, gleich zurecht gebogen!
Ich weiß nicht, ob Du Inhaber/Chef oder Knecht bist. Aber aus Sicht desjenigen, der jeden Tag aufs neue dafür sorgen muß, daß genügend Geld hereinkommt und dafür die Verantwortung trägt, sieht es schon etwas anders aus. Jede Minute entstehen Kosten, Miete, Versicherung, Lohn und auch das kalkulatorische Gehalt des Chefs/Inhabers ... im Interesse aller Kunden können die Stundensätze gar nicht so hoch sein, daß ein qualifizierter Mitarbeiter (denn ein solcher muß es sein, das muß schon auf 2/10mm genau sein, saubere Schweißungen, exkt ausgerichtet .... ) mit allem drum und dran, einschließlich der Diskussion, worum es geht, was gemacht werden soll etc, eine halbe Stunde oder mehr sich ausklinken könnte. Klar, der Laden wird nicht dadurch eingehen, daß einmal im Jahr so ein freakiger Harley-Treiber mit dem Wunsch nach einer Sonderlocke hereinschneit und bedient wird ... aber heute bin ich es, und weil es so einfach war stehe ich dann mehrmals jährlich auf der Matte, denn der Appetit kommt beim Essen (ich hätte da schon noch genügend Ideen), morgen der Rentner von nebenan usw. usw.
Ds Gerede von der Service-Wüste ist leicht, aber dabei wird immer vergessen, daß auch jeder Handwerker seinen Umsatz erwirtschaften muß und die Kosten, die der "Service" verursacht, irgendwo reinkommen müssen. Bei der Fremd-Bedienungstankstelle früher waren die Kosten des Tankwarts, der auch gleich mal nach dem Öl schaut und die Scheiben putzt, in den Spritpreisen und damit der Marge enthalten. Aber auch deswegen, weil es eben üblich war. Ein Metallbauer, der 20% mehr für die Stunde nimmt, weil er sich die Möglichkeit offen halten möchte, peanuts mal schnell zwischendurch gratis zu erledigen, wäre nicht konkurrenzfähig - und die begeisterten Bastler, die er so beglückt, würden nicht für entsprechenden Umsatz sorgen.
Stell Dir mal vor, Du würdest nur für die Zeit bezahlt werden, die Du wirklich für Deinen Arbeitgeber arbeitest - jede Minute, die Du stattdessen mit so einem Bastlerfreak quatschst und durch Biegen, Schweißen und Bohren vergeudest, würde von Deinem Tageslohn abgehen, und jeden cm Stahl plus Abnutzung der Maschinen/Werkzeuge müßtest Du aus Deiner eigenen Tasche zahlen. Da wäre Deine Begeisterung und die Deiner Arbeitskollegen für so ein Bastelprojekt und wie man das noch viel schöner machen könnte, extrem gering.
Natürlich hätte ich es gerne und würde mich freuen und auch einen Kasten Bier dalassen, wenn die Profis "mal schnell" die Teile zaubern würden - am besten noch aus Edelstahl, gebohrt und schon poliert. Aber so ist die (Wirtschafts)Welt nun mal nicht.
Nein, ich bin kein Arbeitgeber, aber ich stehe auch nicht in Lohn und Brot, ich kenne das Prinzip "ohne Arbeit kein Geld" nur zu gut.
Anderer seits, hätten wir in einem persönlichen Gespräch, noch viel schönere Lösungen finden können, denn meine ganzen "Arbeitskumpanen" hätten Dein "Milwaukee-Alteisen" umringt, und es währen viele schöne Tips und Tricks , Dir aufgezeigt worden!
Tips und Tricks, die mich nur neidisch machen würden, weil ich selbst sie mangels Fertigkeiten und Werkzeuge eh nicht nutzen könnte.
12mm Flachstahl für Trittbretters anner Harley
Wer macht denn sowas??
Na komm, woraus anders bestehen gerade unsere Kisten? Jede Menge Stahl, ein bischen Gummi, Chrom und im Bereich der Kabel und Leuchten auch Kunststoff. Da paßt ein stählerner Trittbretthalter doch prima dazu.
Mit ein bisschen Alu-Blech und ein paar geschickt angeordneten "Knotenblechen" sowie an der Aufname zum Rahmen angebrachte "Dopplungen", machen ein leichtfüßiges Trittbrett aus!!
Das Ding soll vor allem halten! Sicherlich nicht ohne Grund sind die Trittbelche aus 1mm Stahl und deren aufgeschweißte Befestigungsbleche und -versteifungen sind aus 2mm Stahl. Auch die Trittblech-Halter am Rahmen sind nicht eben filigran. Dito die Verschraubung der Fußrasten: Die Schraube hat einen Durchmesser von ca. 9,5mm - es gibt nicht viele Verschraubungen selbst an einer Harley mit diesem Kaliber - und selbst die beiden Schrauben der Trittbrettverschraubungen haben einen Durchmesser von 7mm. Ich möchte sehr bezweifeln, daß eine "leichtfüßige" Halterkonstruktion aus ein bischen Alublech ausreichend stabil wäre.
Man mag drüber reden können, ob mein skizzierter Halterahmen wirklich aus 30x12mm-Flachstahl gemacht werden muß (die Aufleger sollten aber schon 12mm breit sein, damit die Auflagefläche des Trittblechs möglichst breit ist, und 12mm ist nun mal der Abstand der Seitenteile der Befestigungen) - vielleicht tut es auch 30x6mm und vielleicht reichen auch zwei M6-Schrauben für dessen Befestigung am Fußrastenaufnahme-Adapter, so daß auch 25x6mm ausreichend wären. Dann würde es vielleicht auch genügen, wenn der Fußrastenaufnahmeadapter auf der gesamten Länge/Höhe von 60 bzw. 55mm nur 12x20mm mißt und auf den unteren 30 bzw.25mm nicht 30mm (statt 12mm) breit ist. Keine Ahnung, das kann ich nicht vom grünen Tisch aus beurteilen, da fehlt mir die einschlägige Erfahrung (obwohl ich nach meinen gestrigen Biegerversuchen schon den Gedanken bekommen habe, daß mein Konstrukt vielleicht etwas überdimensioniert sein könnte), das müssen Leute mit entsprechender Erfahrung beurteilen. Ich neige da zum Klotzen was geht, sicher ist sicher.
Geschrieben von Kid am 08.11.2011 um 12:54:
Frag mal den Jörg2 hier im Forum. Der ist Spezialist für solche Einzelanfertigungen. 
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