Hi,
erster Schritt, neben dem einwandfreien Zustand von Kerzen und Zuleitungen (die Kabel mit ihrer empfindlichen Kohlefaserseele mögen es gar nicht, wenn an ihnen gezogen wird) sollte sein, die Spiele & Durchhänge in der 'Befehlskette' (Gaszüge, Primärkette und Antriebsriemen) auf das funtionell (frei bewegliche Züge am jeweiligen Lenkeinschlag) und technisch vertretbare Minimum einzustellen.
Durch diese kleine Optimierung wird die Neigung zu Lastwechselschlägen deutlich reduziert. Das kann mitunter schon ausreichen, um eine 1200er im 3ten bei Ortsgeschwindigkeit ruckelfrei bewegen zu können.
Sind die Basics sichergestellt, wird auch eine individuell auf das jeweilige Serienfahrzeug abgestimmte Map mehr oder weniger deutliche Verbesserungen im Lauf- und Ansprechverhalten mit sich bringen.
Durch die Änderungen gegenüber der Sportster 883 (höhere Kompression, längere Primär- und Sekundärübersetzung) bleibt es bei den 1200ern für einen angenehmen und geschmeidigen Betrieb weiterhin unumgänglich, sie nicht ausgesprochen untertourig zu bewegen.
Gruß, silent