Bei den "alten" Ketten handelt es sich um Zahnketten. Die laufen immer gleitend mit ihrer -mehr oder minder gut bearbeiteten- Rückseite auf den Spannern, und, rein theoretisch, immer nur mit Punktberührung pro Lasche, was zu hoher, punktueller Last und schnellem Verschleiß der Spannschuhe führt, wenigstens dann, wenn die Laschen eine schlechte Oberflächengüte aufweisen.
Die später eingeführten Rollenketten laufen -nachdem sich die Laschen in das Spannermaterial eingearbeitet haben ... (da gibt‘s Hersteller, deren Nockenwellenkettenspanner das bereits berücksichtigen und die sofort auf den Rollen laufen, bloß sind das keine amerikanischen solchen)- mit den Rollen auf dem Spanner. Das ist -theoretisch- eine Linienberührung, mit geringerer Belastung der Kontaktflächen (~linie

), und daraus resultierender, höherer Lebensdauer. Zudem ist es im günstigsten Fall eine reine Rollbewegung (die gleitende Bewegung findet zwischen der Innenfläche der Rolle und der Hülse/dem Kettenbolzen statt), die per se eine geringere Belastung der Kontaktflächen hat, als das der Fall bei einer Gleitbewegung ist (die ansonsten sehr guten "Gleitlager" sind da mal außen vor, weil da völlig andere Schmierverhältnisse und auch deutl. andere Oberflächengüten herrschen).
Grüße
Uli
=Most motorcycle problems are caused by the nut that connects the handlebars to the saddle=
=Ich weiss, daß die Stimmen, die ich höre, nicht echt sind. Trotzdem haben sie manchmal gute Ideen=
=Man kann nicht alles ldiotensicher machen. Immer wenn man‘s probiert, machen sie einfach bessere ldioten=
Must see:
Luftfahrtmuseum Hannover