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Welches Öl

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Welches Öl

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Moos ist offline Moos · 15170 Posts seit 27.11.2010
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Moos ist offline Moos
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15170 Posts seit 27.11.2010 aus Bayrisch Schwaben

fährt: Street Glide, Bj. 2021 Night-Train USD, Bj. 2001 Kawa Z1 900, Bj. 1974
Neuer Beitrag 06.05.2026 17:30
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Es geht, wie schon oftmals hier geschrieben, in erster Linie um die Reibwertverminderer die im Getriebeöl vorhanden sind. Die sorgen für rutschende Nasskupplungen.

__________________
Moos

Mit einem Forum ist es wie mit einer Party.
Wer mit dem Gastgeber nicht klar kommt, sollte nicht hin gehen.

Road King Spezial 22 ist offline Road King Spezial 22 · 803 Posts seit 04.08.2022
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Road King Spezial 22 ist offline Road King Spezial 22
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803 Posts seit 04.08.2022 aus Hamburg

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Neuer Beitrag 07.05.2026 09:47
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Ich halte mich da an "meine" HD Werkstatt u. das Handbuch. Motor u. Primär Screamin’Eagle Syn 3 15W50. (früher 20W 50)
Bei der 1. Inspektion (bei mir stumpf nach 1000 km), hatten die beim Getriebeölwechsel Formular + eingefüllt. 2. bei 5.300 km, 3. bei 10.500 km.
Meine erste Öl - Analyse bei 15.000 km u. 4. Ölwechsel + 3. mal Primär u. + Formular + Getriebe (Motor/Primär Syn 3 u. Formular + Getriebe) zeigte gute Werte, außer Kupfer war etwas hoch. LL Öl 1 Jahr / 4500 km nach letztem Wechsel bei 10.500 km.(alle Öle gewechselt, Motor/Primär Syn 3 u. Formular + Getriebe) Mag mancher hier für übertrieben halten - ich halt so gar nicht.... Bin gespannt was meine nächste Motor - Öl-Trendanalyse zeigt, Ende diesen Jahres, dann bei etwa 20.000 km.
Schätze dann ist auch Kupfer deutlich runter. Denn alle anderen Werte sind Top. Wenn Kupfer u. Zinn dann auch runter sind, wie z.B. schon Eisen und Alu etc., dann ist der Motor Top eingefahren!
Durch meine vielen Ölwechsel 1x im Jahr läuft alles länger ein..........mal sehen.
Ich fahr Screamin Eagle 15W 50 für Motor und Primär u. Formular + für's Getriebe. (empfohlen)

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Uli G. ist offline Uli G. · 123 Posts seit 04.08.2022
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Uli G. ist offline Uli G.
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123 Posts seit 04.08.2022 aus Hannover

fährt: 1991/1992 Fatboy, 2008 Fatbob
Neuer Beitrag 07.05.2026 19:13
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zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
zum zitierten Beitrag Zitat von holgiundben
Das spezielle Getriebeöl nie in den Geigenkasten. Es hat Zusätze, diese würden dazu führen, dass die Kupplung nicht mehr greift.

Das gilt m.W. nur und ausschließlich für Castrol MTX 75W-140, weil das die Lima-Kupferspulen angreift.Was sehr gut für die Getriebeschaltbarkeit ist, kann durchaus schlecht für die Lima  sein. Deswegen sind die getrennten Ölhaushalte ein Segen.

Da ich mittlerweile verschiedenste Ölsorten im Schaltgetriebe durchhabe: Mit Syn3 geht der zweite vom ersten Gang aus ab 90 Grad Motoröltemperatur nur noch sporadisch beim ersten Versuch rein, mit z.B. HD 80W140 meistens und mit  Castrol MTX 75W-140 praktisch immer!

Das ist alles nur teilweise korrekt.
Die Kupplung mag das Zeug (Castrol MTX 75W-140), die griff damit längere Zeit kurz und knackig smile .
Bis die Lima ihren Geist aufgab (in den Bergen in der Nähe von Rhonda unglücklich ), weil die Phosphoradditive durch den Isolationslack der Kupferwicklungen diffundierten, dann mit dem Kupfer reagierten (wie motor cycle boy ja schon schrieb) und dabei ein Produkt entstehen ließen, das mehr Volumen hat/benötigt, als vorher das reine Kupfer. Dem Wunsch nach Volumenvergrößerung gibt der Isolationslack nach, nur entfällt dabei seine isolierende Wirkung, woraus dann Windungsschlüsse entstehen, die die Lima das Leben kosten unglücklich .
Das Problem dürfte fast ALLE reinen Getriebeöle betreffen, denn denen werden höhere Anteile an phosphor- und schwefelhaltigen (z.T. auch chlorhaltige) Additiven beigemischt (EP = Extreme Pressure), um Verschleiß bei hohen Druckbelastungen zu verringern (die Zusätze verbinden sich bei Extrembelastung mit der Metalloberfläche und bilden eine Schutzschicht, die Metall-Metallkontakt, verschweißen der Oberflächen, und damit Verschleiß/Zerstörung verhindert/vermindert). "Fast" alle Getriebeöle, weil z.B. Öle der Klassifikation GL1 praktisch keine solchen Zusätze enthalten.
Das Harley Primary Oil Formula+ ist im Grunde ein GL1 Getriebeöl.

Produktdatenblatt Formula+:

Harley Davidson Formula+
Application: recommended for heavy-duty service in manual transmissions where the
manufacturer normally recommends either engine oils or GL-1 lubricants.
Specific Gravity: 0.857
Pounds per Gallon: 7.14
Viscosity, ASTM D 445,
cSt at 40°C: 168.04
cSt at 100°C: 20.10
Viscosity Index, ASTM D 2270: 139
Brookfield Viscosity, ASTM D 2983,
cP at -26°C - 28,800
cP at -40°C - n/m
Pour Point, ASTM D 97, °F (°C): -60 (-51)
Flash Point, ASTM D 92, °F (°C): 507 (264)


Uli

motorcycle boy ist offline motorcycle boy · 2218 Posts seit 01.09.2018
fährt: diverse
motorcycle boy ist offline motorcycle boy
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fährt: diverse
Neuer Beitrag 07.05.2026 22:26
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Das Castrol MTX 75W-140 hat API GL5, das ergibt die von @Uli G.  erklärten aggressiven Eigenschaften gegenüber den Kupferwicklungen der Lima. 


Zur Vervollständigung von

„Da ich mittlerweile verschiedenste Ölsorten im Schaltgetriebe durchhabe: Mit Syn3 geht der zweite vom ersten Gang aus ab 90 Grad Motoröltemperatur nur noch sporadisch beim ersten Versuch rein, mit z.B. HD 80W140 meistens und mit  Castrol MTX 75W-140 praktisch immer!“:

Das absolut schlechteste Ergebnis hatte ich mit 

https://www.redlineoil.com/heavy-shockproof

Damit geht nicht nur ab 90 Grad C Motoröltemp grundsätzlich der zweite Gang vom ersten aus frühestens ab dem  dritten Versuch rein, sondern es kratzt und kracht auch beim Schalten der anderen Gänge.

Bel-Ray 85W140 habe ich wegen widersprüchlicher Angaben dann nicht mehr probiert, seit das Castrol MTX 75W-140 meine Erwartungen weitestgehend erfüllt. Bei  Bel-Ray steht in der Produktbeschreibung „mineralisch“, was mit einer Viskositätsspanne von 85W140 m.E. nicht zusammenpassen kann, weil die nur mit vollsynthetischem Öl erreicht werden kann (das war zumindest der Amlass für den enormen Aufwand von Hermann Zeuner, bei Leuna 1940 für den geplanten Rußlandfeldzug das erste vollsynthetische Öl zu entwickeln, ein Fortschritt, der uns nach dem Krieg für fast 50 Jahre vorenthalten wurde). 
Vielleicht kann diesen Widerspruch einer der Wissenden bestätigen oder aufklären. Mineralöl würde ich aber in keinem Fall mehr nehmen, weil das - technisch veraltet - je nach „biologischer Herkunft“ der Rohölquelle Verunreinigungen enthält, die dem Triebstrang chemisch nicht guttun.

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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von motorcycle boy am 08.05.2026 12:21.

Road King Spezial 22 ist offline Road King Spezial 22 · 803 Posts seit 04.08.2022
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Neuer Beitrag 08.05.2026 08:32
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Mal ganz im Ernst: Ich bin selber Öl - Fetischist, aber warum zum Teufel fahrt Ihr nicht einfach das GL-1 von Harley = Formular + im Getriebe und SYN 3 im Primär und Motor?`- so wie HD Werkstätten das machen u. der Hersteller empfiehlt. Läuft bei mir alles rund seit 17.000 km 1A. (Motor auf Stage II) Das Formular + entwickelt mit einer geschützten, mineralischen Grundölformel und GETESTET und ZERTIFIZIERT durch Harley-Davidson Motor Company, wurde Formula+ extra gemischt, um für die Schmierung der Verschleißanforderungen von Getrieben zu sorgen. Entwickelt, um den Reibungskoeffizienten für die korrekte Kupplungsfunktion aufrecht zu erhalten und für die angemessene Schmierung der Primärkette zu sorgen, ist dieses Schmiermittel für den Einsatz in allen Stadien des Getriebe- und Primärkettenantriebslebens zugelassen.
Fürs Getriebe also doch auf jeden Fall 1. Wahl.
Man könnte aber auch ganz einfach SYN 3 in allem fahren: Das Harley-Davidson Syn3 Öl eignet sich perfekt für Harley-Davidson Motoren, Primärantriebe und Getriebe.
Es bietet den besten Verschleißschutz bei hohen Temperaturen, mindert den Verschleiß an Getriebezahnrädern, ermöglicht leichtgänige Handhabung der Kupplung und ist bestens für High-Performance Motoren geeignet. (also meins!)
  • Vollsynthetik 15W50 / SAE 50 (kompatibel zu allen Modellen, die 20W50 verwenden)
  • Wechsel und Auffüllen der gesamten Maschinenschmierung können jetzt mit einem Produkt erfolgen: dem neuen Screamin' Eagle SYN3 Motorrad-Vollsynthetiköl
  • Das aus drei unternehmenseigenen Synthetiköl-Grundformeln entwickelte Screamin' Eagle SYN3 Öl bietet Langzeitschutz, hält den Motor sauber und schützt Hochleistungsmotoren vor hohen Temperaturen
  • Die Rezeptur des SYN3 Motorrad-Synthetiköls sorgt für einen sauberen Kupplungsschluss und eine zuverlässige Schmierung des Primärkettenantriebs
  • Darüber hinaus verbessert SYN3 den Schutz vor Verschleiß der Getriebezahnräder und erhöht die Haltbarkeit von Dichtungen
  • SYN3 Öl wurde für einen geringeren Ölverbrauch, verbesserten Schutz vor Abnutzung, Stabilität bei hohen Motortemperaturen sowie eine überragende Gesamtleistung entwickelt
  • SYN3 Öl hat einen verstärkten Schmierfilm für besseren Verschleißschutz bei hohen Temperaturen
  • Durch geringere Rückstände bleiben Motor, Getriebe und Primärkettenkasten sauber
  • Passend für Harley-Davidson Motoren, Getriebe und folgende Primärantriebe: XL ab '71, XR1000 '83-'84 und Big Twin Modelle ab '84 mit Membranfeder-Nasskupplung. Von Harley-Davidson für alle Stadien eines Motorlebens zugelassen, auch für die Einfahrzeit geeignet.

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Neuer Beitrag 08.05.2026 08:44
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.....übrigens nach 17.000 km verbraucht meine Kiste kein Öl - weder Motor noch Primär und schon gar nicht Getriebe und alles ist pottendicht. - deswegen immer schön sach - u. fachgerecht einfahren.....u. Öle wechseln.....
Beim nächten Kerzenwechsel (dauert noch) versuche ich mal rein zu schauen.....= Boroskopie.
Ende des Jahres mache ich eine 2. Motoröl - Analyse = Trendanalyse. (Bei Primär - u. Getriebe brauch ich nix zu kontrollieren.)

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bestes-ht ist offline bestes-ht · 24547 Posts seit 10.11.2009
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Neuer Beitrag 08.05.2026 08:50
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zum zitierten Beitrag Zitat von Road King Spezial 22
Mal ganz im Ernst: Ich bin selber Öl - Fetischist, aber warum zum Teufel fahrt Ihr nicht einfach das GL-1 von Harley = Formular + im Getriebe und SYN 3 im Primär und Motor?`- so wie HD Werkstätten das machen u. der Hersteller empfiehlt.
[/list]

Ganz einfach… weil es teuer ist bzw. es vergleichbare Öle günstiger gibt! 😳
Harley erfindet das Rad ja nicht neu und stellt Öl selbst her! 😉

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Wir werden nicht grau, wir werden chrome....

Wo gehstn hin? Motorrad fahren. Warst du doch gestern erst. Ja, bin aber nicht fertig geworden..... fröhlich fröhlich fröhlich

Road King Spezial 22 ist offline Road King Spezial 22 · 803 Posts seit 04.08.2022
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Neuer Beitrag 08.05.2026 09:29
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Okay, aber worüber reden wir? Das bißchen Öl? Einmal im Jahr? Was kostet der Liter Sprit? Bei mir Super plus?
Was ist teurer auf Dauer? Öle mind. nach Scheckheft, oder vorzeitig neuer Motor, Primär und Getriebe? Für meine ist mir das Beste gerade gut genug, bisher (noch) ohne verschiedenes zu probieren.
Ich wechsel stumpf 1 x im Jahr, oder alle 5.000 km, je nachdem was zuerst kommt, Getriebe bei jedem 2. Ölwechsel.
Ob man bei einer Harley-Davidson SYN3 oder Formula+ im Getriebe verwenden sollte ? SYN3 ein "All-in-One"-Öl, ist zwar bequem, aber für das Getriebe wird von vielen Experten und Schraubern das Formula+ oder ein spezielles Getriebeöl bevorzugt.

Gegenüberstellung für das Getriebe:
Formula + (Empfehlung für das Getriebe)
Es handelt sich um ein dickflüssigeres Schmiermittel (entspricht etwa SAE 50-60 Motoröl oder SAE 80 Getriebeöl), das speziell für die hohen Drücke und Scherkräfte in Getrieben und Primärantrieben entwickelt wurde.
Allg. Erfahrungen: Die Schaltung fühlt sich oft knackiger an, und das Getriebe läuft ruhiger.
Fazit: Die bessere Wahl, wenn man bei Harley-Originalprodukten bleiben möchte, aber maximale Leistung für das Getriebe sucht.

SYN 3 (Vollsynthetik "Eierlegende Wollmilchsau"
Vorteil: Sehr bequem, da nur eine Ölsorte für alles: Motor, Getriebe und Primär. Es bietet exzellenten Schutz, ist aber ein 20W50 bzw. neues 15W50.
Nachteil im Getriebe: Da es primär ein Motoröl ist, fehlt es an speziellen EP-Zusätzen (Extreme Pressure) für Zahnräder. Es ist dünnflüssiger als Formula+.
Erfahrung: Manche Fahrer berichten von lauterem Getriebelärm im Vergleich zu Formula+.
Fazit: Es funktioniert (von Harley freigegeben), ist aber ein Kompromiss.

Was ist besser?
Beste Option (laut vielen Schraubern): Spezielles Heavy Duty Getriebeöl (z.B. 75W-140 GL5, wie Red Line ShockProof).
Sehr gut: Harley-Davidson Formula+ = Also meins.
Option bequem: SYN 3 (wenn man nur ein Öl auf Vorrat haben will). Bei mir nur Motor u. Primär.
Fazit: Wenn Du das Getriebeöl getrennt wechselst (was bei Big Twins empfohlen wird), nimm für das Getriebe lieber Formula+ oder ein 75W-140 Getriebeöl, aber GL -1. (API GL-1 ist unlegiert)
SYN3 ist besser im Motor aufgehoben.
Hinweis: SYN3 wurde 2025 auf 15W-50 aktualisiert und bietet eine verbesserte Scherstabilität.

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Udehaaner ist offline Udehaaner · 15 Posts seit 14.03.2026
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Neuer Beitrag 08.05.2026 11:19
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Ich liebe ja diese Öl-Threads cool. Ist halt (auch) eine Glaubensfrage ..
In meiner ollen FJ habe ich alle 5-6000km einen Ölwechsel gemacht .. mit der mineralischen Suppe von Tante Louis. Die hat aber auch einen guten Ltr. auf 1000km verbraucht - da konnte die Plörre garnicht alt werden. Als ich sie einem Stammtisch-Kollegen vermacht habe hatte sie dann 270.000 runter und ist immer noch gelaufen wie ne eins. Er hat sie dann mit knapp über 300k geschrottet .. war schade drum

Road King Spezial 22 ist offline Road King Spezial 22 · 803 Posts seit 04.08.2022
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fährt: FLHRXS
Neuer Beitrag 08.05.2026 11:52
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.....es ist nur teilweise eine Glaubensfrage. Man kann sich auf dem Feld endlos austoben....
Aber: z.B. eine Freund von mir hat mit BHKW's zu tun, in denen z.B. 24 - Zylinder Gas - Motoren laufen mit je 10 MW. (sehen aus wie 10.000 kW Großdiesel - optisch dasselbe)  Als die kriegsbedingt umstellen mussten, von Erdgas auf LNG, sind denen reihenweise die Motoren um die Ohren geflogen......
Erst riefen alle nach Konstruktionsfehlern....Nach eingehenden Untersuchungen haben Sie dann neues verändertes Motoröl für die Dinger verwendet (wir reden über viele Millionen Euro) und seitdem das neue Motoröl drin ist, sind die wieder standfest u. laufen rund um die Uhr mit 10 MW Leistung pro Motor und davon 10 bis 20..
Noch ein kleines Beispiel: Mobil 1 (Öl Hersteller Mobil Oil) hat in seinem eigenen LKW Fuhrpark Ihre Top - Öl Mobil 1 endlos selber getestet im normalen Betrieb. Die LKW mit Ihrem eigenen Mobil 1 liefen alle 300.000 km bis zu einer 1/2 Mio. km mehr = länger bis zur Generalüberholung oder Neumotor, als die mit anderen Ölen.....kein Zufall, sondern Fakt.
Man kann das sehen, wie man will, aber z.B. bei Groß - Motoren, Fahrzeugen und Anlagen, die laufen müssen und man sich keine außergewöhnlichen Ausfälle zwischen den vorgegebenen Hersteller Wartungs-Intervallvorgaben erlauben kann, z.B. Top End overhaul bei 10.000 Betriebsstunden und Generalüberholung W 6 alle 20.000 Betriebsstunden (typ. für mittelgroße heavy duty rating Motoren / Schnelläufer / 4 - Takter) machen wir natürlich regelmäßig Kraftstoff - Analysen und Ölanalysen und verlängern teilweise auch damit Wartungsintervalle in Absprache mit den Motorenhersteller und Maschinenbruch - Versicherungen. (Betriebsausfall) z. B. auch wenn man die Wartung umstellt von Betriebsstunden auf Kraftstoffverbrauch, (Caterpillar) um das Betriebsprofil der Auslastung besser mit zu berücksichtigen, bei Antriebs - Motoren die nicht 24/7/365  volle Drehzahl und hohe Dauerlast laufen usw. = also ÖL spielt da immer eine ganz wesentlich Rolle......Deswegen gibt es sogar bei vielen Motoren 3 verschieden große Ölwannen für Ölwechsel Intervalle alle 250 h - 500 h und / oder erst bei 1.000 h.
Ihr hab auch schon z. B. große Motoren gesehen, die verreckt sind weil nie Ölwechsel gemacht wurde........kein schöner Anblick und kapitale Motorschäden = Totalschaden. Nicht mehr überholbar.......Schrott.
Auf der anderen Seite gut gewartete Motoren mit 120 - 150.000 Betriebsstunden.......das alles ist keine Glaubensfrage, sondern fachgerechter Umgang mit Verbrennungsmotoren......und gewusst wie.

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Neuer Beitrag 08.05.2026 12:17
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Anscheinend wurde es von dem einen oder anderen überlesen:  Augen rollen

Zu meiner „Testreihe“ wurde ich quasi genötigt, weil ich bei der Low Rider nicht wie seinerzeit bei meiner Hercules K50RL mit archaischem Ziehkeilgetriebe akzeptieren wollte, dass der zweite Gang vom ersten aus mehrmals eingelegt werden mußte, um „drin“ zu sein. Das hat mich im Straßenverkehr, z.B. beim Überholen, in einige gefährliche Situationen gebracht. Und das ist definitiv KEINE GLAUBENSFRAGE !

Da nützen mir die tollen Produktbeschreibungen eines Syn3 oder eines Formular+ garnix, wenn diese Öle mich in eine (lebens)gefährliche Situation bringen.

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Neuer Beitrag 08.05.2026 12:24
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zum zitierten Beitrag Zitat von motorcycle boy
Anscheinend wurde es von dem einen oder anderen überlesen:  Augen rollen

Zu meiner „Testreihe“ wurde ich quasi genötigt, weil ich bei der Low Rider nicht wie seinerzeit bei meiner Hercules K50RL mit archaischem Ziehkeilgetriebe akzeptieren wollte, dass der zweite Gang vom ersten aus mehrmals eingelegt werden mußte, um „drin“ zu sein.

Stimmt, die Sachs Motoren hatten das so an sich! böse
Um den 5ten problemlos einlegen zu können, mußte ich Schalthebel nach oben drücken, und dazu den gezogenen Kupplunghebel loslassen.

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Neuer Beitrag 08.05.2026 13:40
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motorcycle boy: Deinen Vortrag verstehe ich. Für mich ist Öl auch alles andere als eine Glaubensfrage, sondern elementar.
Nur hast Du denn mal Formular + von Harley auch ausgiebig getestet? Davon hab ich bisher nix gelesen, sondern nur alle möglichen anderen Getriebe - Öle.......die vielleicht gar nicht gut sind....Da gibt es ja viele Meinungen und auch Schäden.
Ich hab das Harley Formular + im Getriebe und gar kein Problem von Gang 1 - 6 rauf oder runter. Nur ab und an ist es mal schwieriger den Leerlauf = Gang in neutral zu finden. (HD typisch) 
Beim Formular + handelt sich ja extra um ein dickflüssigeres Schmiermittel, speziell für die hohen Drücke und Scherkräfte in Getrieben und Primärantrieben entwickelt, das entsprechend additiviert wurde. Ein Öl von und für Harley gemacht.
Harley-Davidson Formula+ ist ein spezielles Schmiermittel für den Einsatz in Getrieben und Primärkettenkästen von Harley-Davidson Motorrädern entwickelt. Es handelt sich um mineralisches Öl, das speziell auf die Anforderungen von Kupplungen und Getrieben abgestimmt ist. Entspricht etwa einem SAE 90 Einbereichs-Getriebeöl, was von der Viskosität her ungefähr einem 50er Motoröl nahekommt. Erhält den Reibungskoeffizienten für die Kupplungsfunktion, schützt die Primärkette und sorgt für Schmierung im Getriebe.
Der Hauptunterschied zwischen Harley-Davidson Formula+ und einem API GL-1 Getriebeöl liegt in der Additivierung (Zusatzstoffe) und dem Einsatzbereich, insbesondere in Bezug auf die Verträglichkeit mit Buntmetallen in Harley-Davidson-Getrieben und Primärantrieben.
Charakteristik: Es handelt sich um ein spezielles Schmiermittel, das von Harley-Davidson für Getriebe und Primärkettengehäuse entwickelt wurde, SAE 90 Einbereichsöl ähnlich. Viskosität etwa 80 - 150. 
Additivierung: Formula+ enthält spezielle, milde Additive, die exakt auf die Materialien in Harley-Primär- und Getriebegehäusen abgestimmt sind. Schützt Zahnräder, aber ist kupplungsverträglich für die Nasskupplung im Primärantrieb.
Man kann nicht einfach ein Standard-API GL-1 Öl in eine Harley-Davidson (ins Primärgehäuse) füllen, da es für den Schutz des Primärantriebs und die dortige Kupplung nicht optimiert ist. Formula+ hingegen ist speziell für die Kombination aus Primär- und Getriebeschmierung ausgelegt.

Also versuch doch mal.....HD Formular +, das HD ja empfiehlt, zumindest im Getriebe. Primär ggf. auch.
Es gibt ja auch noch von HD das heavy duty Getriebeöl 75 - 250 für extremere Bedingungen.

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motorcycle boy ist offline motorcycle boy · 2218 Posts seit 01.09.2018
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fährt: diverse
Neuer Beitrag 08.05.2026 18:28
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Sorry, habe ich nicht geschrieben: Das Formula + war (seinerzeit standardmäßig) drin, als ich die Lowrider gekauft habe. Das lag kalt wie warm auf dem Niveau von Syn3 (wie ich später feststellen musste), hatte aber warmgefahren auch das gleiche Problem wie das Syn3, dass der zweite Gang vom ersten aus beim ersten Schaltversuch nur sporadisch reinging. Richtig schlimm wurde es nach Ankunft an der Cote Azur nach einer langen Autobahnfahrt (auf der man ohne Staus bekanntlich eher selten in den zweiten Gang schaltet). Das bewog mich, nach dem seinerzeitigen Urlaub mit meiner „Testreihe“ zu starten, weil ich das so nicht hinnehmen wollte. Meine großen Hoffnungen in das oben verlinkte Redline „speziell für problematische Getriebe“ wurde vollständig enttäuscht, es war, wie oben geschrieben, noch schlimmer als beim Formula +. 

Übrigens, vom HD-Dealer in Frankfurt hört man, dass das Problem mit dem zweiten Gang der Sechsganggetriebe sehr häufig von Kunden bemängelt wird, aber die dürfen halt nur HD-Öl einfüllen, und mit HD 80W140 war es zwar deutlich seltener, aber es ist eben immer noch damit zu rechnen. Es hat also irgendwas mit der Viskosität bei 98 Grad Celsius zu tun und mit den jeweiligen Additiven. 

Es ist zu vermuten, dass die unterschiedliche Ausdehnung verschiedener Teile des HD-Big Twin-Getriebe im Unterschied zu den  üblichen vom gekühlten Motoröl mitgekühlten Getrieben, zudem seit TC großflächig mit dem heißen Motor verflanscht und auch noch von der Motorölwanne unterm Getriebe heftig beheizt, für diesen Effekt irgendwie mitverantwortlich ist. Aber dieser Effekt gilt für alle Gänge gleichermaßen, also kann das nicht die einzige Erklärung sein. Daß die massenhaft verbreitete Müller Power Clutch dafür verantwortlich ist, glaube ich nicht (lasse mich aber gerne eines besseren belehren), weil bei der ja der eingestellte Leerweg bis zum Öffnen des Lüftspiels der Kupplungsscheiben reduziert werden muß, sodass die Kupplung bei Getriebeausdehnung eher durchrutschen als schlecht öffnen würde. Und nur letzteres verschlechtert die Schaltbarkeit. 

Das es nur den zweiten vom ersten aus betrifft, erkläre ich mir so, dass da die Schaltklauen mit der höchstmöglichen relativen Differenzdrehzahl aufeinandertreffen und heißes ungenügend viskoses Getriebeöl dann zu dünnflüssig ist, und nicht die erforderlichen Additive hat, um die Klauenstirnen aneinander vorbeigleiten zu lassen, bis eine Klaue auf nächste Lücke trifft und dort hineingleitet. Es ist nämlich immer ein harter metallischer Anschlag, keinesfalls ein Krachen. Nur in den je nach Anzahl der Klauen seltenen Stellungen, wo Klaue zufällig direkt auf Lücke trifft, geht dann der zweite Gang trotzdem auf Anhieb rein. Nur das Castrol MTX scheint die notwendigen Additive für ein sicheres Schalten des zweiten bei hohen Temperaturen zu haben. Zudem spezifiziert eine Viskositätsklasse wie 140 eine erhebliche Bandbreite an Viskosität bei m.W. 98 Grad C, und da scheint das Castrol am oberen Ende zu liegen.

Bin für andere Erklärungen dieses seltsamen Effektes offen, zumal ich von den „Experten und Profis“ bisher nichts sinnvolles oder gar nichts dazu zu hören bekam  großes Grinsen

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„I don‘t like valves that look like golf tees. Intake valves should be the size of trash can lids, and pistons should be the size of manhole covers“ (Jay Leno)

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Neuer Beitrag 08.05.2026 19:46
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...also mit euren Problemen hätte ich den Zossen längst dem Freundlichen auf den Hof gestellt und mich in Richtung Royal Enfield verabschiedet. Nicht dass es dort besser wäre, aber ich hätte nicht mehr mit dem kleinen Menneken im Hinterkopf zu tun, dass mich dauernd fragt, ob bei Kaufpreisen von deutlich über 20k nicht besseres zu erwarten wäre. Ich mach' doch da keine Wissenschaft draus...

BTW: Hab heute den Suzuki Jimny von der Inspektion abgeholt, die Letzte hatte er vor fünf Jahren gesehen. Hat mich mit Austausch aller Flüssigkeiten 450,- € gekostet - so muss das...  :-)

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