So, jetzt komme ich mal dazu, von meinem Tausch der Kettenspanner zu berichten.
Ich hab das bei einem Freund machen können. Er hat eine KFZ-Scherenhebebühne, die wir dann mit Holzdielen zu einer Motorradhebebühne umwandeln konnten.
Nachdem ich den Nockenwellendeckel abgeschraubt hatte, stellte ich fest, dass der äußere Spanner kaum mehr verschlissen ist, als im September 2015 mit 22000 km. Wie wir aber ja alle wissen, ist es ja leider
der hintere Spanner, der Probleme macht.
Allso alles ausgebaut und siehe da, es war höchste Zeit.
Das kleine, abgebrochene Stück lag unten im Gehäuse und hat zum Glück die Ölansaugung nicht blockiert.
Dann hab ich natürlich noch die inneren Lager gegen Torrington getauscht. Ein Freund von mir hatte den passenden Abzieher sammt Zughammer im Geschäft und diesen konnte ich mir ausleihen.
Leider war der Hammer zu klein, bzw. hatte zu wenig Gewicht. Da bewegte sich gar nichts. Aus Ermangelung eines passenden Stahlrohres, haben mein Kollege und ich dann einfach eine provisorische Ausziehvorrichtung gebastelt. Das hat hervorragend funktioniert.
Eigentlich wollte ich ja ein Ausbauwerkzeug bauen. Da es mir aber zeitlich nicht gereicht hat, habe ich natürlich die Wärmemethode von Karl mit Zuhilfenahme eines Heißluftföhns angewandt.
Natürlich hat das einwandfrei und auch sehr schnell funktioniert.
Zu Schluß hätte ich noch eine Frage:
Beim mir bewegt sich der innere Spanner hoch und runter, wenn der Motor durchgedreht wird. Der äußere nicht. Hat das jemand von euch auch beobachtet?
Viele Grüße
Armin